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19. November 2012 1 19 /11 /November /2012 18:35

Was wirklich zählt!

Wirklich zählt, dass wir verschiedene, sehr engagierte Menschen wie Katta, Anne, Mareike, Oliver, Bigi, Nike, Ritchie, Kevin, Marina, Sami, Julia, Kyra, Bruno, Anke, Christopher, Florian, Sir Thomas, Irmgard, Susanne. Jenny, Ali, Dirk, Thomas, Malte, Jella, Bernd und Johannes und noch viele viele ganz andere sind, jeder für sich etwas Besonderes. Und nur gemeinsam und in unserer Vielfalt sind wir stark.

Was wirklich zählt, das wir an unseren Werten Freiheit, Teilhabe und Transparenz orientiert unbeirrt weiterarbeiten an Programmen und politischen Alternativen

(siehe Aktion: IchMacheWeiter http://wiki.piratenpartei.de/Aktion_Ich_mache_weiter ).

 

Was nicht wirklich zählt sind Wahlforscherinnen, die aus kleinen Umfragen und mit viel (zum Teil gekaufter) Phantasie Stimmungen ablesen," die "sollten mal eine Meinungsumfrage über Meinungsumfragen machen und fortan schweigen.“ Frank Schirrmacher auf Twitter 23.09.12

 

Was nicht wirklich zählt ist „Bester Boulevard-Journalismus“! Es gibt selbsternannte Piratinnen-Expertinnen, die auf Kosten der Piratinnen Karriere machen wollen, und sie mal rauf, mal runter schreiben. Das viele Umfragen fragwürdig, oft sogar gekauft und manipuliert sind, ist nichts Neues.

 

Wir arbeiten nicht für fragwürdige Umfragen, sondern um zu verändern oder?

Wir arbeiten nicht dafür, dass wir Piratinnen uns an die Realpolitik anpassen, sondern diese verändern oder?

Wir wollen uns nicht in der Art professionalisieren, das wir eine weitere Alt-Partei werden und damit überflüssig oder?

 

Wir werden in nächster Zeit nicht von der sogenannte Mitte gewählt, die Angst vor der Veränderung hat. Lassen wir die Alt-Parteien um die ängstliche Mehrheit streiten, wir werben mit authentischer und mutiger Politik um die 5-10% (vielleicht 15%) der Mitmenschen, die wirklich wirklich eine Veränderungen wollen. Die ernsthaft bereit, sind an Alternativen arbeiten und auch sich selbst und ihr eigenes Leben zu verändern.

 

Ja! Wir Piratinnen tun es uns im Moment einfach sehr schwer, insbesondere unser gewählten ehrenamtlichen Bundesvorsitzenden, weil wir und vor allem sie nur dann zu wichtigen Themen eine klare und eindeutige Position beziehen dürfen, wenn diese durch 2/3-Mehrheit auf einem Parteitag beschlossen wird.  Aber in ein paar Tagen sind wir in Bochum!

Für fragwürdige Umfrageergebnisse sind weder unser BuBernd noch unser Johannes verantwortlich. Anders als bei den anderen Parteien, haben wir keine fast allmächtigen Parteifunktionärinnen wie Merkel oder in kleinerer Form Gabriel, Trittin oder noch kleiner Rösler, die, allenfalls im kleinen Führungskreis abgestimmt, jederzeit jede mögliche Position beziehen dürfen. Die Basis wird gar nicht erst gefragt oder sogar einfach ignoriert.

Die Piratinnenpartei wirkt daher im Moment zahnlos, etwas chaotisch und zusammen mit der immer wieder wiederholten, falschen Behauptung, wir Piratinnen hätten kein Programm, leicht als nicht wählbar denunzierbar.

Ich kann nur sagen, wartet unser Ergänzungen des Parteiprogramms im November ab, dann wird das zahnlose Baby Piratinnenpartei plötzlich kräftige Zähne bekommen. Das Baby bekommt schon Zähne, wie _JennyGer_ das so gut formuliert hat (http://jennyger.blog.de/2012/08/10/das-baby-bekommt-schon-zaehne-14446656/).

 

Was ist wirklich ausschlaggebend für die Piratinnen und die Bundestagswahl?

 

Wirklich ausschlaggebend ist, dass wir Piratinnen die richtigen Fragen stellen und zu diesen gemeinsam Antworten zu finden. Gemeinsame Antworten, die wir nicht nur für besser halten als andere, sondern zu denen wir uns auch individuell und gemeinsam in Beziehung setzen können, aus denen wir auch wirklich selbst etwas machen, ihnen eine Bedeutung geben können. Johannes zum Beispiel lebt gerade dieses vor! Auch Bernd tut das auf seine eigen Art, wie auch schon vorher Marina und Sebastian. Es ist ein mühsamer und sehr holpriger Weg am Anfang, aber sehr viel ehrlicher als die allglatten Positionen eines Sigmar Gabriels (wo reden und tatsächliches Handeln siehe HartzIV, Agenda2010, Bankenderegulierung und ESM – wer hat das alles auf den Weg gebracht und dem zugestimmt?- weit auseinander klaffen), als das Schweigen einer Kanzlerin ergänzt durch ihre „So wie versprochen, so gebrochen“-Positionen. Oder wie ernst sind noch Positionen der Grünen Kriegspartei (Kosovo!) zu Krieg und Frieden und zu Waffenexporten zunehmen (wir erinnern uns an den Waffenexportboom unter rot-grün). Sowas wird es mit den Piratinnen nicht geben.

Wenn überhaupt geben die Alt-Parteien nur noch auf die falschen Fragen Antworten, deren Umzusetzen von zweifelhaftem Wert sind, da sie von den eigentlichen Herausforderungen ablenken!

 

In vielen sind wir Piratinnen noch unreif (vereinzelt im Umgang miteinander und mit Frauen dazu aktuell die #InWoche) Während wir unaufhaltsam wachsen, warten viele Gefahren auf uns, vor allem auch im Innern, wie mehr oder weniger bewusste oder unbewusste Sexistinnen, Rassistinnen, Saboteurinnen? und Karrieristinnen, die eher um Posten und weniger um Inhalte ringen, ja davon wird es immer ein paar geben. Anderseits dürfen wir nicht jede erfolgreiche oder wohlhabendere Piratin, nur weil sie erfolgreich ist oder wohlhabend ist, dafür abstrafen, was leider noch zu oft von nicht wenigen Piratinnen geschieht. Und auch Lobbyistinnen werden auftauchen, da müssen wir wachsam bleiben. Die eine oder andere fasst die Meinungsfreiheit zu großzügig und andere überreiben es mit der Transparenz. Und es gibt auch immer wieder ein paar verrückte Spinnerinnen, die sich zu uns verirren. Es mag uns nicht gefallen, aber auch diese Menschen gehören zur Vielfalt dazu. Ob sie bei den Piratinnen dazu gehören müssen, sollen oder dürfen, ist eine andere Frage. Die allermeisten Piratinnen arbeiten engagiert und selbstlos nach Innen (gegen Ausgrenzung jeglicher Art wie Rassismus, Sexismus, Antisemitismus und Nazigedanken im Keinzelfall-Projekt, aktuell als Unterstützerinnen bei den Refugeecamps in Berlin und Frankfurt und vielen anderen bundesweiten Mahnwachen oder bei der #InWoche) und an Anträgen, Alternativen und Positionen! Wir werden mit dieser Arbeit nach unseren Programmparteitagen vor die Wählerinnen treten und dann werden sich noch die Alt-Parteien wünschen, wir hätten noch unser älteres, kleineres Programm und wir wären weiter zahnlos.

Bis dahin werden uns weder Umfragen, schlechte Presse, fehlendes Geld noch innere Shitstorms und Gates bremsen, die Welt in Richtung Freiheit, Beteiligung und Transparenz zu ändern oder?

 

Piratinnen Parzival 

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Published by Pirat Parzival
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  • : Parzival anfangs ein unerfahrener Tollpatsch geht wohlgemut auf die Suche. Sein Motto: Freiheit erreichen wir nicht, in dem wir sie abschaffen. Ein dichtender, denkender, leidenschaftlich engagierter Pirat für eine gerechtere und freiere Welt für alle! Er ist nicht immer perfekt und freut sich daher über wohlmeinende Kritik und Anregungen. Er will sich ja weiter entwickeln.
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